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28.07.2017 - 12:44

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Sin Moo Hap Ki Do nach Dojunim Ji Han Jae

Spricht man über die Geschichte des Sin Moo Hap Ki Do, so ist ganz besonders Choi Yong Sul zu erwähnen. Er bildete viele erstklassige Kampfkünstler aus, die später selbst Hap Ki Do unterrichteten, allerdings benutzte er den Namen Hap Ki Do nicht als Erster.
Die meisten Fußtechniken waren nicht Teil seiner Lehre.

GM Choi Yong Sul (1904 – 1986)

Choi Yong Sul wurde 1904 in Choong in der Provinz Chung, Korea, geboren.
 
Um 1912 starben seine Eltern, worauf ihn ein Süßwarenhändler mit nach Japan nahm. Choi hatte jedoch starkes Heimweh und weinte die meiste Zeit. Daraufhin wurde er vom Händler verstoßen und musste als Bettler auf der Straße leben, wo er viele Straßenkämpfe mit anderen Kindern hatte.
 
Allerdings verfügte er über eine besondere Ausstrahlung, weswegen ein gebildeter Japaner auf ihn aufmerksam wurde und ihn adoptierte. Von ihm wurde er zur Schule geschickt, um Japanisch zu lernen. Choi interessierte die Schule aber nicht und er war ständig in Kämpfe verwickelt. So wurde er gefragt, ob er lieber zur Schule gehen oder lieber kämpfen lernen würde. Er wählte das Kämpfen. So wurde er in eine Yawara-Ryu Schule eingeschrieben.
 
Dort lernte er die nächsten 30 Jahre „Daito Ryu Aiki Jujutsu“ unter GM Shogaku Takeda, bis zu dessen Tod 1943. GM Shogaku Takeda spürte, dass Japan den Krieg verlieren würde, und so sandte er Choi 1945 nach Korea zurück. Dort begann Choi den Stil Hapki Yusul (Aiki Jujutsu) zu unterrichten, welchen er später Yu Kwon Sul (Kunst der weichen/fließenden Faust) nannte.
 

Dojunim Ji Han Jae (1936 - )

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Dojunim Ji Han Jae begann im Alter von 13 Jahren, im Jahr 1945, unter Großmeister Choi in der Stadt Tae Kue (Tegu City) zu trainieren. Bei Choi lernte er auch Taoistische Methoden, welche etwa 90 Prozent Meditation und Geistestraining sowie 10 Prozent Tae Kyon beinhalteten. Nachdem er das Yawara Ryu und die Taoistischen Methoden erlernt hatte, kombinierte er beides und nannte seinen Stil als Erster Hap Ki Do im Jahre 1959.

 

Hap bedeutet Einheit, Ki bedeutet körperliche und geistige Energie und Do bedeutet Weg.


Nach einem Putsch im Jahre 1961 übernahm General Park die südkoreanische Regierung und wurde Präsident.
1962 hob Präsident Park das Einfuhrverbot für Güter aus Japan auf, und Dojunim entdeckte ein Aikido Buch. Als Ji bemerkte, dass der japanische Schriftzug für Hap Ki Do gleich aussah wie jener für Aikido, änderte er die Bezeichnung seines Stils und nannte ihn Ki-Do.
"Hap" ließ er einfach weg.
 
In seiner damaligen Position als Trainer der Leibwächter (300 Mann) des Präsidenten Park hatte Ji sehr viel Einfluss und konnte so die Ki-Do Vereinigung gründen, welche Choi als Mitglied einschloss.
Außerdem gab er einem seiner Schüler ein Zertifikat, das ihn dazu befähigte Prüfungen für die Vereinigung abzunehmen. Dieser jedoch fälschte das Zertifikat, sodass seine Position in der Ki-Do Vereinigung höher war als die von Dojunim selbst.
Daraufhin verließ Ji die Vereinigung und unterrichtete wieder unter dem Namen Hap Ki Do.
 
Choi unterrichtete weiter das Yawara Ryu, welches er manchmal auch Yu Kwon Sul, Ki Do oder Hap Ki Do nannte.
 
Nachdem Präsident Park gestorben war, wurde es für Ji politisch sehr schwierig in Korea zu bleiben.
1984 verließ er via Deutschland Korea und ging nach Amerika.
Er fügte die Wörter Sin Moo zu Hap Ki Do hinzu und nannte seinen Stil nun Sin Moo Hap Ki Do.

Sin heißt Geist, höherer Wille, Moo heißt Kampfkunst.

 
Sin Moo Hap Ki Do vereinigt das Körperlich-Geistige und das Spirituelle miteinander.
Das körperliche Training beginnt mit Hap Ki Do, welches Ji in Korea die Leibwachen lehrte, und geht dann in Sin Moo über.
Sin Moo Hap Ki Do ist auch ein Weg des Lebens.